Förderschule Geistige Entwicklung

Zu uns gehören


Interner Bereich

Kooperation

Wir sind zu Gast und als Freunde in anderen Schulen.

Für die integrierende Zusammenarbeit zwischen Regelklassen und Förderklassen hat sich vor einiger Zeit der etwas unklare Begriff Kooperation gebildet.

Wir verstehen hier darunter, dass eine unserer Klassen mit ihrem gesamten Personal und Know-How in einem Raum einer Regelschule untergebracht ist und dort mit einer Partnerklasse inhaltlich und pädagogisch eng zusammenarbeit.  Wenn Kooperation als partieller gemeinsamer Unterricht definiert wird, muß es also mindestens zwei Kooperationsklassen bzw. Partnerklassen geben.

Gute Kooperation setzt nach unseren Erfahrungen voraus, dass

  • die betroffenen Lehrkräfte sich verstehen und gut zusammen arbeiten,
  • die beiden Schulleitungen professionell kooperieren,
  • die beiden Schulträger mit Verständnis die nötigen Ressourcen bereit stellen.

Die behinderten und nicht behinderten Kinder haben nie Porbleme miteinander.

Das Kooperationsmodell im Detail

Nur Vorteile!

Seit 1997 gibt es Kooperationsklassen. Das sind Klassen der Helene-Grulke-Schule, die in einem Raum einer Regelschule untergebracht sind. Diese Klassen habe eine feste Partnerklasse von nicht behinderten Kindern aus der jeweiligen Regelschule.

Im Schulalltag zeichnet sich dieses Modell dadurch aus, dass

  • integrativer Unterricht mit nicht behinderten und behinderten Kindern gemeinsam gestaltet wird,
  • Schulleben wie Feste, Klassenfahrten etc. gemeinsam gestaltet wird,
  • spezielle Förderungen wie Unterricht in Kleingruppen oder Therapien bei Bedarf zusätzlich durchgeführt werden,
  • Ganztagsunterricht für die Kinder der HGS trotzdem selbstverständlich ist.

Die großen Vorteile dieses integrativen Modells sind damit schon beschrieben:

  • Die Schüler der HGS sind integriert in eine ganz normale Schule. Sie lernen mit und von den nicht behinderten Schülern der Regelschule.
  • Die Schüler der HGS genießen gleichzeitig alle Vorzüge einer spezialisierten Behindertenpädagogik

Unsere Erfahrungen sind durchwegs positiv. Das Miteinander von behinderten und nicht behinderten Kindern ist nicht nur unproblematisch, es ist in hohem Maße produktiv. Alle profitieren voneinander.

Unser Personal besteht pro Klasse aus

  • einer und einer halben Lehrkraft
  • einer Pädagogischen Mitarbeiter/in (= Erzieherin oder Heilerziehungspfleger)
  • einer Drittkraft (= ZDL oder Jahrespraktikant)

Die therapeutischen Fachkräfte kommen zu den Kindern in den jeweiligen Schulen.

Zur Zeit bestehen vier solcher Klassen, in denen in der Regel 6 bis 7 Schüler gefördert werden.

  • Grundschule in Langwedel-Völkersen
  • Grundschule in Oyten
  • Schule am Goldbach in Langwedel (Hauptschule).

Diese Schulen haben sich für uns ganz bewusst geöffnet, Lehrkräfte und Schulleitungen arbeiten auf verschiedenen Ebenen sehr engagiert und vertrauensvoll zusammen - im Interesse der Schülerinnen und Schüler.

Die Helene-Grulke-Schule hat in ihren Schulprogramm die Grundzüge dieses Modell der Klassen in Regelschulen verbindlich festgelegt.

Sie können sich hier unter dem jeweiligen Link anschauen, wie die aktuelle Situation in den Klassen ist. Sie finden dort auch in einem Archiv Berichte und Meldungen aus 11 Jahren erfolgreicher Integration von geistig behinderten Kindern.