Förderschule Geistige Entwicklung

Zu uns gehören


Interner Bereich

Kooperationsklasse Oyten

seit 2003

Seit dem Schuljahr 2003/2004 besteht eine Kooperationsvereinbarung zwischen der Helene-Grulke-Schule (Förderschule Schwerpunkt Geistige Entwicklung) und der Grundschule Oyten. Diese beinhaltet, das Zusammenleben von behinderten und behinderten Kindern zu stärken.

Zum damaligen Zeitpunkt zog eine Grundstufenklasse bestehend aus 5 Schülern mit unterschiedlichen Behinderungsarten in einen Klassenraum der Grundschule Oyten. Das Alter der Schüler lag zwischen 7 und 9 Jahren. Von den Jungen und Mädchen eines zweiten Schuljahres wurden diese ausnahmslos positiv aufgenommen.

Erste Ziele für die Zusammenarbeit waren:

  • Die Kontakte zwischen beiden Schülergruppen sollen allmählich wachsen können.
  • Das gemeinsame Leben soll ein Lernen voneinander ermöglichen und fördern.
  • Gemeinsame Vorhaben im Schulleben und im Unterricht sollen eingesetzt werden, um das gegenseitige Verständnis und die Zusammenarbeit zu fördern.

Bei den ersten Begegnungen auf dem Pausenhof wurden die „neuen“ Schüler von der gesamten Schülerschaft sehr bestaunt. Die Grundschüler kamen häufig zu den Bezugspersonen und stellten viele Fragen über die verschiedenen Behinderungen der einzelnen Kinder.

Insbesondere in den Vormittagsstunden hatten die Schülerinnen und Schüler Gelegenheit, gemeinsam zu lernen und zu spielen. Das Miteinander war besonders in den Fächern Sport, Musik, Sachunterricht und Kunst/ Werken gut möglich und beide Seiten stellten immer wieder fest, dass die behinderten und nicht behinderten Kinder voneinander profitierten. Auch die gute personelle Versorgung durch die Helene-Grulke-Schule war eine günstige Voraussetzung für das Gelingen des Projektes.

Ebenso wurden vielfältige neue Erfahrungen auch außerhalb des Unterrichts gemacht. Gemeinsame Feste (Fasching, Weihnachtsfeiern), Theaterbesuche und Ausflüge, Aufführungen in der Schule und vor den Eltern und nicht zuletzt gemeinsame Klassenfahrten setzten das Miteinander fort.

Während der letzten 4 Jahre fand ein Wechsel der Schülergruppe der Kooperationsklasse statt. Die anfängliche Klasse blieb ein Jahr, die nachfolgende dann drei, die aber immer wieder durch weitere Kinder mit Behinderungen ergänzt wurde. So präsentierten sich diese Schüler in ihrer Leistungsfähigkeit und dem Grad ihrer Behinderung den gesamten Bereich der Schule für geistig Behinderte. Die Kooperation wurde auch trotz wechselnder Mitarbeiterinnen der Helene-Grulke-Schule stetig in den oben genannten Bereichen fortgeführt.

Für die Schüler der Grundschule war es wichtig, sich im gemeinsamen Unterricht auf die Bedürfnisse und die Möglichkeiten der behinderten Schüler einzustellen (Rücksicht zu nehmen, zu warten, nicht zu viele Hilfen zu geben), sich durch die Begegnungen und das gemeinsame Lernen mit den geistig behinderten Kindern auseinander zu setzen und für sich ein Bild von behinderten Menschen zu gewinnen, welches frei von Ängsten, Vorurteilen und Unsicherheiten ist.

Oytener Erfolgsmodell Koop-Klasse

auch beim Fahrrad-Führerschein


Auf die Räder fertig los …

mehr ...

Bilder vom Schwimmunterricht der Klasse G2: